About Me

Ich bin in Trier geboren, der ältesten Stadt Deutschlands. Aufgewachsen in einer Region, die von harter Arbeit, Bodenständigkeit und einer langen Geschichte geprägt ist. Meine Vorfahren waren Schweinhirten in der Hocheifel – Menschen, die sich mit harter Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen mussten.

Diese Mentalität, sich etwas aus dem Boden herauszuholen und nicht aufzugeben, liegt bis heute in meiner Familie. Ich bin stolz auf meine Wurzeln und auf das, was die europäischen Nationen im Laufe der Geschichte geleistet haben. Für mich ist klar: Wer weiß, woher er kommt, kann auch besser verstehen, wohin er will.

Trier 4tes jahundert
  • 1994 – 1996 Ausbildung zum Industriekaufmann bei der traditionsreichen Glashütte Limburg
  • 1997 – 2000 Bundeswehr (Stabsunteroffizier)
  • 2001 – 2002 Assistent der Bauleitung am ICE-Streckenbau Köln–Frankfurt
  • 2002 – 2003 Webdesign, Netzwerktechniker und PC Service Techniker
  • 2002 – 2007 Selbstständig im Messebau sowie
    ab 2006 Ausbildung und Tätigkeit als Rettungsassistent
  • 2008 – 2022 Eigener Imbiss „Der Thairoler“ in Tirol (15 Jahre)
  • 2022 Auswanderung nach Thailand
  • Seit 2022 Remote Kundensupport
    Aufbau einer kleinen Enten Farm in Thailand
    Moderator von Online Foren mit Themen zu Auswandern & Co.

Ich lebe im Isaan, der Reisfeld-Region im Nordosten Thailands. Viele sehen diese Gegend als das „arme Haus“ des Landes, doch genau hier ist die thailändische Kultur und Tradition besonders lebendig geblieben. Die Menschen sind bodenständig, gastfreundlich und herzlich. Hier zählt nicht, was man besitzt, sondern wie man miteinander umgeht.

Für mich war es eine der wichtigsten Entscheidungen, die thailändische Sprache zu lernen. Sie öffnet nicht nur Türen im Alltag, sondern vor allem Herzen. Wer sich bemüht, die Sprache zu sprechen, wird hier schnell als Teil der Gemeinschaft wahrgenommen. Das Isaan hat mir gezeigt, dass ein einfaches Leben oft die größte Freiheit und Zufriedenheit schenken kann.

Wir sind glücklich und stolz, dass wir eigenes Land bewirtschaften und ein eigenes Haus haben, in dem Freunde und Bekannte jederzeit herzlich willkommen sind.

Hier teilen wir gerne, was wir selbst anbauen und herstellen. Ob ein gemütliches BBQ mit Bio-Enten von unserer Farm, frische Backwaren aus Bio-Enteneiern oder Obst und Gemüse direkt aus dem Garten – bei uns steht Gastfreundschaft und das einfache, gute Leben im Mittelpunkt. Es macht uns Freude, wenn wir das, was wir mit eigenen Händen schaffen, mit anderen teilen können.

Meine Wurzeln


Ich bin in Trier geboren, der ältesten Stadt Deutschlands. Diese Stadt mit ihrer langen römischen Geschichte und ihrer Lage an der Mosel hat mich von klein auf geprägt. Die Region ist gezeichnet von einer Mischung aus harter Arbeit, Bodenständigkeit und einer gewissen Weltoffenheit – durch die Nähe zu Frankreich und Luxemburg.

Meine Vorfahren waren Schweinhirten in der Hocheifel. Ein Leben, das von harter körperlicher Arbeit und dem ständigen Ringen mit der Natur geprägt war. Diese Mentalität – etwas aus dem Boden herauszuholen und sich nicht unterkriegen zu lassen – liegt bis heute in meiner Familie. Ich spüre das bis heute in mir: der Respekt vor echter Arbeit und die Fähigkeit, auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten.

Die Geschichte dieser Region – von den Römern über die Kriege mit Frankreich bis hin zur Stahlindustrie und dem Weinbau an der Mosel – hat bei den Menschen eine besondere Mischung aus Stolz, Bodenständigkeit und Anpassungsfähigkeit hinterlassen. Ich bin stolz auf diese Wurzeln. Auf die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches und auf das, was die europäischen Nationen im Laufe der Jahrhunderte geleistet haben.

Für mich ist klar: Man kann nur dann wirklich jemand sein, wenn man auch respektiert, woher man kommt. Diese Haltung begleitet mich bis heute.

Mein Weg


Mein beruflicher Weg war von Anfang an geprägt von Veränderung und dem Wunsch, mich immer wieder neu zu erfinden. Nach meinem Wirtschaftsabitur absolvierte ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der traditionsreichen Glashütte Limburg – einem alten Familienbetrieb mit echter Handwerkskunst, in dem noch Glasbläser am Hochofen arbeiteten. Diese Zeit hat mir schon früh gezeigt, wie wichtig Qualität, Verlässlichkeit und handwerkliches Können sind.

Nach meiner Ausbildung leistete ich meinen Dienst bei der Bundeswehr, wo ich als Stabsunteroffizier unter anderem für die Bataillonsbuchführung sowie die Verwaltung von Waffen und Munition verantwortlich war. Diese Zeit hat mir Disziplin, Organisation und Verantwortungsbewusstsein vermittelt.

Danach arbeitete ich als Assistent der Bauleitung am Bau der ICE-Strecke Köln–Frankfurt. In dieser Position war ich stark in Organisation und Management eingebunden und lernte, unter hohem Zeitdruck Projekte zu koordinieren. Parallel dazu machte ich mich selbstständig – zunächst im Messebau und als Internetprogrammierer. Die harte körperliche Arbeit beim Auf- und Abbau von Messeständen, oft bis tief in die Nacht, hat mich geprägt und mir gezeigt, was es bedeutet, sich etwas mit eigener Kraft aufzubauen.

Ein weiterer wichtiger Lebensabschnitt war meine Ausbildung zum Rettungsassistenten. Drei Jahre lang arbeitete ich im Notfallrettungsdienst und im Krankenhaus, unter anderem im OP-Bereich. In dieser Zeit lernte ich nicht nur medizinisches Fachwissen, sondern auch Psychologie und Empathie – besonders im Umgang mit Menschen in schwierigen und existenziellen Situationen zwischen Leben und Tod. Diese Erfahrungen haben mich menschlich stark weiterentwickelt.

Im Jahr 2008 wagte ich einen weiteren großen Schritt und eröffnete in Mieders (Tirol) meinen eigenen Imbiss „Der Thairoler“. 15 Jahre lang führte ich das Geschäft zunächst allein, später mit meiner Frau an meiner Seite. Ich lernte das Handwerk von A bis Z – von der Buchhaltung über Einkauf, Lagerhaltung, Personalplanung bis hin zu Behördengängen und Auflagen. Die Corona-Pandemie war schließlich der ausschlaggebende Punkt, mein Leben noch einmal komplett neu auszurichten.

Diese vielfältigen Stationen haben mich gelehrt, flexibel zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und auch in schwierigen Phasen nicht aufzugeben. Heute lebe ich in Thailand und baue mir dort Schritt für Schritt ein selbstbestimmtes Leben auf – mit meiner Familie, meiner kleinen Farm und neuen beruflichen Wegen.

Mein Thailand

Neuanfang in Thailand

Im Jahr 2022 haben wir uns entschieden, unser Leben neu auszurichten und nach Thailand auszuwandern. Mit meiner Frau und meiner Tochter sind wir in die Region Korat im Isaan gezogen. Dort haben wir ein altes Haus übernommen und es gemeinsam renoviert und ausgebaut. Es war ein intensiver, aber auch sehr erfüllender Neuanfang.

Seitdem bauen wir Schritt für Schritt ein selbstbestimmtes und einfaches Leben auf. Wir betreiben eine kleine Bio-Farm mit Enten und Grashüpfern und legen großen Wert auf Unabhängigkeit und Selbstversorgung. Meine Frau und meine Tochter haben zudem erfolgreich eine eigene Bäckerei namens Pie Yip aufgebaut, in der sie mit viel Herzblut arbeiten.

Beruflich habe ich mich komplett auf remote und digitale Arbeit umgestellt. Ich unterstütze Menschen, die nach Thailand auswandern möchten, mit praktischen Tipps und Erfahrungen rund um Visa, Alltag und die Herausforderungen des Lebens hier. Daneben arbeite ich mit Affiliate-Programmen und Netzwerken sowie an eigenen Projekten im Bereich Trading Bots und Blockchain-Technologie.

Für uns bedeutet dieses Leben vor allem eines: Freiheit und die Möglichkeit, unseren Alltag selbst zu gestalten. Wir haben gelernt, mit weniger auszukommen, aber dafür mehr Zeit und Lebensqualität zu gewinnen. Thailand hat uns die Chance gegeben, genau das Leben zu führen, das wir uns lange gewünscht haben – unabhängig, selbstbestimmt und im Einklang mit unseren Werten.

Wichtig, dass man weiß, dass man angekommen ist .

Mein Anliegen

Ich weiß aus eigener Erfahrung: Jeder Mensch, der auswandert, bringt ganz unterschiedliche Voraussetzungen, Träume, Ängste und Lebensgeschichten mit. Der eine sucht Freiheit, der andere Sicherheit für seine Familie, wieder ein anderer einfach nur Ruhe und ein Leben im Einklang mit der Natur.

Es gibt kein „richtiges“ oder „falsches“ Auswandern – nur dein eigenes.

Genau deshalb ist mir wichtig, niemanden mit Standardlösungen abzuspeisen. Ich teile ehrlich, was funktioniert hat und was nicht, zeige reale Wege auf und helfe gerne dabei, die passenden Lösungen für die individuelle Situation zu finden.

Ob es um Visa geht, um den Aufbau eines kleinen Einkommens, um Alltag in Thailand oder einfach nur darum, die ersten Schritte mutig zu gehen – ich stehe gerne mit Rat, Erfahrung und guten Kontakten zur Seite.

Denn Auswandern muss nicht einsam sein.

Wenn du gerade mit dem Gedanken spielst, dein Leben neu auszurichten, bist du hier herzlich willkommen. Ich freue mich, wenn ich dich ein Stück auf deinem Weg begleiten darf.